RhaZ
Rhaetikoner Zeitung
14. Ausgabe vom 27. Septander 1207
 
Unruhen in Noestlingen
Seit der Expedition in die Noestlinger Berge ist die Grenze zwar fest, jedoch kommt es immer wieder zu Unruhen.
Diese Unruhe geht wohl nicht allein von versprengten Barbaren aus. Die Tierwelt verhaelt sich aeusserst Merkwuerdig,
so als wuerde sie vor etwas fliehen. Dieses Phaenomen wird nun schon seit einigen Jahren beobachtet, wobei dies an Intensitaet zunimmt.
Ausserdem werden des Oefteren Erderschuetterungen wahrgenommen, so als wuerde der Vulkan Kaiserzinne wieder zum Leben erweckt. Wenn man alten Geschichten glauben schenken will,
so erwacht dort der Riese Surroglimm aus seinem 777jaehrigen Schlaf und wird herabsteigen um zu fressen,
um sich dann wieder fuer 777 Jahre schlafen zu legen, sollten die alten Maeren Wirklichkeit werden, so moegen die FUENFE uns schuetzen.
Von Seiten der Akademien wird hierbei jedoch Entwarnung gegeben, es handele sich wahrscheinlich um die Aktivitaet des Vulkans.
Das schlimmste was passieren kann, ist der Ausbruch der Kaiserzinne.
 
Die POX
In allen groesseren Doerfern hat das Haus Peritox aus dem Koenigreich Gaht einen Kutschenstall errichtet.
Diese Kutschen sind fuer die Befoerderung des einfachen Volkes gedacht und dementsprechend erschwinglich.
Egal ob Ihr Euch selbst transportieren lassen wollt, einen Brief schicken wollt oder eine Truhe voller Gold,
die POX-Kutsche bringt es dorthin. Sicher, schnell und billig.
Seine Koenigliche Majestaet hat die POX-Strecke von Noerlfurt nach Klein Rhaetikon persoenlich eingeweiht und die Fahrt sehr genossen.
Seine Koenigliche Majestaet ruehmte diese Errungenschaft unseres Nachbarlandes als einen weiteren Schritt zu
einer besseren und schnelleren Transportroute. Die Strassennetze werden weiter ausgebaut werden,
so dass man auch bald in Todrudel eine POX-Station finden kann.
 
Bergbau geht voran
Karandor, in den Noestlinger Bergen waechst zusehends. Neue karandorische Zwerge sind eingetroffen. Das Staedtchen waechst und gedeiht. Die Arbeiten gehen fleissig voran. Und man kann schon sagen, dass taeglich neue Erzadern, Kohlefloeze und Edelsteine entdeckt werden. Erst vor kurzem wurde eine Hoehle entdeckt, die wohl keinen natuerlichen Ursprung hat. Die fachkundigen Prospektoren konnten eindeutig Spuren von Werkzeugen bestimmen. Noch ist unbekannt, wer oder was darin gewohnt hat oder vielleicht immer noch darin wohnt.
 
Ferriss & Dubrax
Eine Zusammenarbeit, die es in sich hat. Ferriss aus Rhaetikon und Dubrax aus Karandor haben ein neues Handelshaus eroeffnet.
Ferriss & Dubrax haben ihren Sitz in Klein Rhaetikon und beschaffen alles, was das Zwergenherz begehrt.
Aber auch Schmuckstuecke fuer NeuRhaetikoner werden angeboten. Natuerlich echt Karandorer Zwergenarbeit.
Filigrane Kolliers oder einfach nur eine bodenstaendige Grubenlampe fuer zu Hause. Eichenfaesser,
die Bier Wochenlang kuehl lagern koennen und und und… Ausserdem gibt es Gegenstaende aus den Minen zu erwerben,
seien es Bergkristalle, ungeschliffene und geschliffene Edelsteine, alles was man will.
Ferriss & Dubrax sind auch in der Mauerstrasse vertreten, es gibt also auch Risikopapiere zu kaufen.
Ferriss dazu: „Dieser neue Markt ist eine Goldgrube und wer zu lange wartet wird in den Stollen kucken.“
Sein Partner Dubrax hingegen ist weniger euphorisch: „Mmpf, Papierzettel, na ja, Gold ist da schon besser, aber Ferriss meint man muesse mit der Zeit gehen.
Diese Kurzlebigen….“ Der Rest ging in einem tiefen Gebrabbel unter.
 
Das Schwarze Sollach
Die Piraten aus dem Schwarzen Sollach haben einen weiteren dicken Hai in ihr Netz geholt. Nach gesicherten Angaben ist
Seine Ehemalige Spektabilitaet Sergio del Fragila in Trallsky aufgetaucht. Er wurde von dem neuen Piratenstuetzpunkt vertrieben und tauchte in Sollach auf.
Er hat, wie es seine Art ist, einen Platz gefunden, der ihn zur rechten Hand im Schwarzen Sollach macht.
Die Daimonenbuhle Lyrraa Arress hat weiterhin die Faeden in der Hand, jedoch macht sich der im Untergrund gaerende Widerstand bemerkbar.
Sollacher bleiben wohl auch noch Piraten, wenn eine Daimonenbuhle versucht, das Ruder in die Hand zu nehmen.
Lang lebe NeuRhaetikon, nieder mit Sollach.
 
Die Schoene von Nebenan
Erfreulich ist das neue Kunstwerk unseres Privatmalers Tulus Ledreck. Wieder einmal hat er es geschafft, die
 
Das Bild ist nur in der PapierRhaZ zu sehen!
 
Schoenheit unseres Landes einzufangen.
Hier sieht man die Tochter des Weibels von Nordhafen.
Im Hintergrund erkennt man die Brandung des weiten Meeres,
auf dem ihr Gatte seinen Dienst auf der „Stolz von NeuRhaetikon“ verrichtet.
 
Die Gahter MORS-Kirche
Die Delegation der MORS-Kirche zu NeuRhaetikon hat Ihren langen Besuch abgeschlossen und unserer Zeitung exklusiv einen Bericht vorgelegt.
Die Bevoelkerung unseres Landes muss sich keine Sorgen um die Nachbarn machen. Die MORSkirche zu Gaht geht Ihren Pflichten nach,
wie es eine jede andere Kirche in diesem Lande auch tut. Um es mit einfachen Worten zu sagen, sie besetzt nicht den Thron,
sondern beschuetzt den Thron davor, das kein Unrechtmaessiger ihn besteiget. Im Namen der FUENFE, so moegen die Geruechte ein Ende haben,
denn bei den Goettern, in Gaht ist alles rechtens, so wie es die FUENFgoettliche Ordnung vorsieht.
 
Vulguren auf dem Vormarsch
Die Rattenwesen, genannt Vulguren breiten sich immer mehr aus. Wie jetzt bekannt wurde haben die Ratten, Vulguren, erste Hoehlen besiedelt,
die keinen Zugang zur unterirdischen Haupthoehle haben. Sogar ein DokRaTor, ein Gelehrter dieser Wesenheiten soll sich an der
Oberflaeche gezeigt haben. Wie wir wissen, handelt es sich tatsaechlich um aufrechtgehende menschengrosse Ratten.
Sie koennen auch bei helllichtem Tageslicht einhergehen und trotzdem im Dunkeln sehen. Warnung aus der medizinischen Fakultaet.
Speisen und Getraenke, die von Vulguren beruehrt oder angeknabbert wurden muessen gemieden werden. Ansteckende Krankheiten,
vom Brechdurchfall bis zu erhoehtem Fieber, kann man alles bekommen. Meidet Speisen, die ihr nicht immer im Auge hattet,
sofern ihr euch in der Baronie Rattenfels befindet.
 
Orkische Kriegstrommeln
Wieder ertoenen die orkischen Kriegstrommeln. Seit mehreren Wochen hoert man die Kriegstrommeln der Orken.
Man hat bis jetzt noch nicht feststellen koennen, gegen wen der Ork in den Krieg zieht. Man kann nur sagen,
das das Koenigreich NeuRhaetikon nicht in Gefahr ist, wobei die Grenzen des Landes in Weiser vorraussicht befestigt und verstaerkt wurden.
Uns kann der Ork nicht ueberraschen!
Trotzallem ist man besorgt. Was macht unsere tierischen Nachbarn so nervoes? Der Timbedier ist es nicht.
Ist es der Eldengarder Echs oder der Echs aus den Suempfen? Ist der Krieg gegen die Elfen aus dem Istrifirn wieder aufgeflammt?
Oder sind in der Krachtoi auch Barbaren aufgetaucht?
 
Gesetzbuch wird ueberarbeitet
Dank der Bemuehungen Unserer Koeniglichen Diplomatin, Ihrer Prinzlichen Majestaet Sallkyrra Arress,
wurden die Beziehungen mit Drachenstein nun auch Gesetzlich festgehalten. Das Gesetzbuch und die Gesetze werden neu Ueberarbeitet,
vereinfacht und zu einem grossen Ganzen zusammengefasst.
Die Neuerungen werden das Leben erleichtern und unser Land sicherer und lebenswerter machen.
 
I. P. M. in Drachenstein
Nach langer Zeit reist I. P. M. wieder nach Drachenstein. Die Maestra Professorra begibt sich zur Eroeffnung der Akademie in Drachenstein.
Der Drachensteiner eifert dem NeuRhaetikoner nach. Endlich wird die Wissenschaft in Drachenstein organisiert.
Die RhaZ freut sich und sendet alle erdenklich guten Glueckwuensche an die neue Akademie.