RhaZ

Rhaetikoner Zeitung

9. Ausgabe vom 3. Junater 1204

Fehltritt Karandors

Die Zwerge Karandors haben diplomatisches Ungeschick bewiesen. Ein Aussenposten, Gorfalon, schreibt eine traurige Geschichte. Wie in der letzten Ausgabe geschrieben wollte sich ein Barbarenstamm dem einen Abwenden, doch gab der Karandorer diesem keine Chance. Durch eigenes Versagen kam es zu einem Gemetzel. Viele unschuldige mussten diesen Fehler mit ihrem Leben bezahlen. Bei MORS, mögen sie Ruhe finden. Nicht das dies schlimm genug wäre, gesteht der Karandorer seinen Fehler nicht ein. Er beschuldigt die werte Sallkyrra Arress, Ihres Zeichens eine Maga und die Halbschwester S. K. M. Stefan aus dem Tann, dies alles verbrochen zu haben. Doch der Fehltritt gelang dem Karandorer um einiges besser. Er stellte offizielle Steckbriefe aus, die dem 10 Gold versprechen, der Ihre prinzliche Majestät lebend nach Karandor bringt.
Drachenstein hat diesbezüglich noch keine Stellung bezogen, es steht nun zwischen den aufkommenden Fronten, Karandor ist ein alter Verbündeter Drachensteins, doch mag Seine Hoheit den neugewonnenen Bündnispartner, ebenfalls nicht vergraulen. Die RhaZ und das ganze Land schaut gespannt auf das Zwergenreich in den Rothornbergen, wie wird es weitergehen. Wir bleiben für sie auf dem Laufenden.

 

Drachenstein braucht uns

Zu obigem Artikel zugehörig ruft Drachenstein um Hilfe. Einige Tausend haben sich aus den Sümpfen erhoben und überrennen das Land. S. K. M. Stefan aus dem Tann hat Seiner Hoheit Angulf II. Hilfe zugesagt. Wer also willens ist, unseren Bündnispartner zu unterstützen, der schreibe sich ein beim Freiwilligenheer der Klingen von Rhaetikon. Es wird pro Woche ein Handgeld von 5 Kupfern bezahlt, plus eine Kopfprämie für jeden erschlagenen Feind.
Außerdem werden einige Krieger der Eisernen Faust zur Unterstützung entsannt, um den Barbaren und Trollochorden entgegen zu treten. NeuRhaetikon rüstet sich.

 

NeuRhaetikoner Barbaren

Wie wir soeben erfahren haben werden einige der Ferelither, die Barbaren aus Drachenstein, den Weg nach NeuRhaetikon finden. Es handelt sich dabei überwiegend um 50 Frauen und Kinder. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Drachensteinern ist es dem Schüler von Eichbart gelungen, eine Schiffspassage zu organisieren. Wir warten auf unsere neuen Bürger.

 

Sollacher Piraten greifen an

Gar Schreckliches ist geschehen. Zwei schwerst bewaffnete Segelschiffe der Piraten aus Sollach haben das Schiff, mit dem Jaron von Elchfurt überführt werden sollte überfallen. Die Piraten hielten blutige Ernte unter den Matrosen und Seesöldnern aus NeuRhaetikon. Anschliessend wurde das Schiff versenkt. Augenzeugen berichteten, das ein Kampfmagier auf dem Schiff gewesen sei, der sich erbittert mit Blitzen und Feuerbällen gegen die Piraten gewährt hatte, doch den anstürmenden Massen nicht gewachsen war. Die Befürchtung, das es sich dabei um Seine Spektabilität Sergio del Fragila handele, wurde noch nicht verhärtet.
Diese beiden Schiffe haben sich auch dem Versorgungsschiff von Trallsky angenommen. Es wurde mit samt seiner Eskorte versenkt. Die Sollacher sollen Trallsky eingenommen und besetzt haben. Ob an diesem etwas Wahres ist werden wir in der nächsten Ausgabe abdrucken.