RhaZ
Rhaetikoner Zeitung
8. Ausgabe vom 6. Novander 1204Rattenplage
Endlich, die Ernte ist zum größten Teil eingefahren und es verspricht ein Rekordjahr zu werden. Alle Baronien jubeln und verzeichnen volle Vorratskammern. Da wundert es nicht das die Ratten Wind davon bekommen haben und die aus den nähten berstenden Kontore von ihnen Zahlreich heimgesucht werden. Den Händler freuts, denn die alte Rhaetikoner Weisheit zeigt es wieder auf: "Fiept es im Stroh, klingelts im Beutel."
Diese Nachricht wird auch das Volk im Königreich Gaht gefallen, denn S.K.M. Stefan aus dem Tann hat dem Nachbarreich Hilfe zugesagt und wird siebzehn Wagen und eine Potte voll Korn zu unseren hungernden Brüdern schicken. Ein Banner Landsknechte müsste schon an der Front in Fin´Dirrit angekommen sein. Die Fünfe mögen ihnen Kraft geben, dieses Übel von der Welt zu bannen.  
Konzil der Wissenden
Dieses Konzil war ein voller Erfolg. Der geneigte Leser, der selbst vor ausländischen Zeitungen nicht halt macht, konnte lesen, dass selbst Drachenstein davon begeistert war. Wie im Sonderbrief, der in jedem Tempel auslag, zu lesen war, hat Seine Spektabilität Sergio del Fragila eine Expedition zusammengestellt, um den Legendären Drachen Drachensteins aufzusuchen. Begleitet wird Seine Spektabilität von Seiner Hochwürden der IGMA Wislem Montego aus Drachenstein.
Die Rhaz wünscht Seiner Spektabilität viel Erfolg und auf das Sie wohlbehaltren zurückkehren wird. Wir würden die Feuerbälle vermissen, die so manch weißgetünchte Wand schon geschwärzt haben.  
Drachensteiner Barbaren
Seine Hoheit Willgurd Baerenblut hat voll Freude vernommen, dass der Drachensteiner auf den Barbaren gekommen ist. Aus sicherer Quelle wurde uns berichtet, dass ein Barbarenstamm, ähnlich den Noestlingern, in Drachenstein auftauchte und ihnen ihre Gefolgschaft anbot. Wie uns ebenfalls zu Ohren gekommen ist, haben diese Barbaren dem EINEN abgeschworen und sich bereiterklärt alles Böse zu vernichten. Angeblich handelt es sich um eine 3000 Mann starke Armee wider die Finsternis.
Der Weise und alte Druide Eichbart, Berater Seiner Hoheit Baerenblut, glaubt, dass es sich bei diesen Barbaren um einen uralten Stamm handeln muss, der vor langer Zeit das Drachensteiner Land besiedelt hat. Eichbart hält dies für sehr sicher, da sich diese Stämme wider Tamaluk wenden. Der Weise hat seinen Schüler entsand, um die Barbaren willkommen zu heißen und genaueres zu erfahren. Leider war Eichbart nicht gewillt, wie so oft, mehr zu seinen wirklichen Beweggründen zu sagen. 
Gazette, Frevel auf erster Seite
Unglaublich! Die Gazette, das Drachensteiner Volksblatt, nennt sich nun Das Wort. Doch Vorsicht, in diesem Blatt darf nun jeder etwas hineinschreiben, es gibt KEINE Zensur mehr!!!!! Lest dieses Blatt nur noch mit bedacht, hinterfragt jeden Artikel, der dort geschrieben steht. Es könnte sich um ketzerisches Daimonenwerk oder gar gmeine Flüche handeln.
Wir wollen nur daraufhinweisen, dass jeder Ganove, Schurke, Schwarzmagier oder sonstetwas seine Worte in dieser Zeitung veröffentlichen darf!!!! NeuRhaetikoner! Lasst die Finger von "Das Wort"! 
Neuer Kontor
Guido Probstatis hat es geschafft, der erste Kontor ist in Fin´Dirrit erbaut und bezogen. Die "Klarabella Seegestirn" hat den Hafen mit den ersten Gütern aus Fin´Dirrit verlassen und ist sicher in Klein Rhaetikon angekommen. Feinste Wolle und Schnitzwerke werden bald in jedem Krämerladen NeuRhaetikons zu finden sein. Es verspricht eine reiche Handelsbeziehung zu werden, wenn Gaht von der dunklen Plage erst einmal befreit wurde.
Klaas Klüver hatte das nachsehen, doch er wird wohl sein Augenmerk auf unseren anderen Nachbarn im Süden lenken. Nach Drachenstein. Er ist auf dem Weg, um dort in Elchfurt Fuss zu fassen. Er hat NeuRhaetikon fürs erste den Rücken gekehrt. Viel Glück her Klüver und mögen die Ratten fiepsen.