Nach der Urteilsverkündung, so grausam es auch klingen mag, schlug die Wachmannschaft vor, Orkball gegen die Neuankömmlinge zu spielen. Anfangs zierten sich unsere Helden noch, da sie von der Reise und den Geschehnissen gezeichnet waren. Doch Gebbert hatte nunmal einen Orkkopf gefunden und das mußte man ausnutzen. Ja, ihr habt richtig gehört, denn in jedem Dorf gibt es einen Gebbert, das ist auch in Timbedien so.

Der Orkenschädel wurde in die Luft geworfen und das Spiel in der Dämmerung begann.

Doch das von den Helden so teuer erkaufte Unheil war Nahe. Wir erinnern uns, Jorla wollte den Minotaurus frei durch die Lande streifen sehen. So platzte dieses Untier in das Dorf und schlug mit wuchtigen Hieben auf die unbewaffneten Orkballspieler ein. Blitzschnell reagierte die Wache und griff zu ihren Waffen.

Gemeinsam mit unseren Helden konnte das Untier bezwungen werden, doch zu allem Unheil kam noch hinzu, dass das tote Tier mit seinem massigen Körper auf den Kopf des am bodenliegenden Hauptmannes fiel. Der schon Verletzte fand seinen Tod.

Eines Hauptmannes würdig barrte man ihn auf und legte ihn in das Wachhäuschen. Für ihn wurde eine Totenmesse gehalten und Trauer wurde befohlen.

So endet nun die Geschichte in diesem Dorf. Unsere Recken haben sich wacker durch den Grunewald geschlagen und seine Gefahren auf sich genommen. Zwar konnten sie die Beziehungen zwischen den beiden Ländern Drachenstein und Timbedien nicht verbessern, doch eine Handelsstraße durch den Wald ist zur Zeit im Bau. Niemals sollten wir die toten Helden vergessen, als da sind:
Walther von der Spatzenwiese, der sein Leben für die Gruppe gab
und
Durin der Zwerg, der den Herzog von Timbedien zur Weißglut trieb und so seinen Tod fand.
Angeschlagen von den Strapazen machten sich unsere Helden wieder auf, um dem Herzog von Drachenstein Bericht zu erstatten.
